00:00:01: Persönlichkeiten ganz persönlich im Talk mit Tatjana Lackner.
00:00:11: Im heutigen Talk mit tatjana geht's um Führen und Psychologie.
00:00:16: eingeladen habe ich dafür eine Autorin, Psychologin Coachkollegin die mit der Dank- und Anerkennungsmedaille der Republik Österreich ausgezeichnet wurde.
00:00:25: herzlich willkommen Christina Hoffmann Schütz.
00:00:28: schön dass ich da bin
00:00:30: Christine.
00:00:30: du hast ein Buch geschrieben Psychologisches Coaching und moderne Führung, die Logik des Gelingens.
00:00:38: Wann ist denn Moderne Förung gelungen?
00:00:40: Sag uns das mal!
00:00:46: Bedürfnissebenen erfüllt werden.
00:00:48: Also wenn wir an den klassischen Unternehmenskontext denken und an das, was Führungskräfte heute machen dann gibt es ja nicht nur die Ebene von dem, was die Führungskraft selbst will sondern auch die Ebenen der Mitarbeiterinnen und auch die Ebne der Zukunftsfähigkeit des Unternehmenes.
00:01:04: Aber das ist gar nicht so leicht denn da Mensch des Unternehmen und am Ende dann noch die Excel-Tapeln also irgendwie das Management Die verfolgen alle stets unterschiedliche Ziele.
00:01:14: Genau das sind klassische Ambivalenzen und genau um die geht es auch in fast jedem Coaching, weil auch jedes Anliegen mit den Menschen zu mir kommen.
00:01:22: Oft so Ambivalensen sind zwischen Sicherheit und dem Wunsch nach Veränderung oder zwischen Loyalität und dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichungen.
00:01:31: Da ist man dann schon manchmal auch in der Mühle?
00:01:33: Auf jeden Fall!
00:01:35: Und es geht eben nicht darum entweder oder Lösungen zu finden also des Managements zufriedenzustellen oder die Mitarbeitenden sondern im Idealfall
00:01:43: Beide.
00:01:45: Coaching verspricht Entwicklung, das wissen wir beide.
00:01:48: Führung verlangt Ergebnisse.
00:01:50: was passiert wenn jetzt der Mensch für seine Entwicklung mehr Zeit braucht als des Unternehmen?
00:01:56: Geduld besetzt weil das Problem haben ja auch manchmal
00:01:59: auf jeden Fall und auch dass es eine klassische Ambivalenz wo beides Berechtigung hat.
00:02:04: Und es geht nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen sondern zu schauen wie können wir Menschen so Entwicklung entwickeln.
00:02:10: Das ist natürlich dem langfristigen Erfolg des Unternehmens dient.
00:02:14: Sind da alle entwickelbar?
00:02:16: Weil wir haben ja schon in der Führung manchmal Menschen wo ich das Gefühl habe die dürfen zwar Dinge die sie eigentlich nicht können manche könnten Dinge die Sie nicht dürfen.
00:02:25: also diese Handlungskompetenz ist ja dann nicht immer synchronisiert
00:02:29: Da stimme ich dir zu hundert Prozent zu.
00:02:31: Es gibt natürlich viele Situationen auch, wo der Fit nicht da ist und dann geht es darum wie eine Trennung würde voll respektvoll und eben auch mit Blick auf das Wohlergehen des zukünftigen Ex-Mitarbeiters eingeleitet werden
00:02:44: kann.
00:02:45: Genau damit man dann hinten nicht die schlechte Nachricht hat!
00:02:47: Muss man als gute Führungskraft zwingend ein positives Menschenbild haben oder ist es gar nicht so notwendig?
00:02:53: Das kommt ja darauf an, in welchem Kontext du führen möchtest.
00:02:56: Also wenn du eine Karriere als Mafia-Boss anstrebst nicht unbedingt dann reicht es vielleicht möglichst viel Gewalt ausüben zu können und mit besonderer Härte vorzugehen.
00:03:07: In modernen Unternehmenskontexten ganz klar Ja das zeigen auch alle Studien dass wenn Führungskräfte an die das Entwicklungspotenzial ihrer Mitarbeitenden glauben wenn sie sich auf ihre Stärken fokussieren, dass dann deutlich bessere Ergebnisse erzielt werden können.
00:03:22: Wie wenn wir eine Defizit-Brille tragen?
00:03:24: Aber jetzt haben wir ja zum Teil an den Landesspitzen was ja auch Führung eines Landes bedeutet in den unterschiedlichen Ländern Menschen sitzen wo man nicht immer sicher ist ob das menschenbild so positiv ist die aber dann als schneidig und als kanthik und als durchsetzungsfähig gelten.
00:03:40: wie sind es?
00:03:40: Haben da alte Muster die uns überholen oder welchen Dingen hängen wir danach?
00:03:45: Also ich denke jetzt an Traumepunto-Weist.
00:03:48: Da müssen wir gar nicht so weit gehen leider, also das finde ich kann man auch in unseren Breitengraden schauen.
00:03:56: Ich würde nicht sagen dass es gute Führungskräfte sind.
00:03:58: Also keine von den Männern sind ja alles Männer an die wir beide jetzt denken und die Ergebnisse... sind ja auch so, dass man noch nicht mal sagen kann die sind für irgendwas gut.
00:04:08: Sondern das ist ja ein komplett Schaden auf ganz vielen Ebenen.
00:04:13: Wo
00:04:13: es dann viele wieder braucht sehr oft auch seit neuersten Frauen, die dann einspringen wenn irgendwie Männer schadenangerichtet haben.
00:04:21: da haben wir ja also wirklich eine ganze Menge gehabt.
00:04:23: Wir hatten sie als Bundeskanzlerin, wir haben uns in den unterschiedlichen Abteilungen.
00:04:27: Warum kommen wir Frauen erst dann zum Zug?
00:04:31: Wenn die Männer irgendwie ihre Chance schon voraus haben?
00:04:33: Da
00:04:34: könnten wir jetzt tief eintauchen ins patriarchale System und können uns anschauen, dass manche immer noch glauben das Führung irgendwas mit Respekt zu tun hat.
00:04:43: Ich sage immer Respekt des Angst im Anzug.
00:04:46: Und es ist leider weit verbreitet in unserer Kultur, dass eben Männern noch mehr Respekt zugeschrieben wird.
00:04:51: Und was man schon auch sagen muss ist, dass es Männern oft leichter fällt eine natürliche Autorität auszustrahlen.
00:04:58: Im Buch nenne ich das auch freundliche Dominanz Also eine so gute Mischung zu haben zwischen einerseits starker Führung und dann aber auch der Freundlichkeit in sich.
00:05:09: Und da fehlt es Frauen oft an Vorbildern, also unsere... Kinder, ich habe leider nur einen Sohn.
00:05:14: Wenn ich ein Mädchen hätte, hättest du ein positives Vorbild für freundliche Dominanz?
00:05:17: Wobei
00:05:18: wir Maggy Fatscher hatten!
00:05:19: Wir haben Uschi von der Leyen.
00:05:22: Also in Deutschland lange Zeit eine Kanzlerin.
00:05:24: da gab es ja auch Dinge.
00:05:25: Das
00:05:25: stimmt.
00:05:26: und gleichzeitig orientieren sich heran wachsende Mädchen vor allen Dingen erst mal an ihrer Mutter.
00:05:31: Und das ist jetzt bei den Menschen in unserem Alter ganz noch die klassische Hausfrau.
00:05:36: gewesen, die ihre Bedürfnisse für alle anderen hinten anstellt.
00:05:39: So lange bis es ihr reicht und dann aber auch gelernt hat.
00:05:42: wenn ich mal sage was Das ist dann eben oft unter Tränen.
00:05:47: Dann ist es auch nicht so, dass das auf positive Resonanz stößt, sondern dann wird oft gelernt Bedürfnisse äußern, Ziele äußeren geht mit Ablehnung ein.
00:05:54: Ja,
00:05:54: siehst du?
00:05:54: Ich hatte eine Achtundsechzige Mutter und habe immer das Gefühl gehabt, wieso?
00:05:59: alle anderen haben die Knödel am Tisch.
00:06:02: Also wird diskutiert bis er Nacht in der Früh bist du irgendwie... also ich hatte genau das andere.
00:06:06: Aber
00:06:06: das ist vielleicht der Grundstein deiner Karriere gewesen!
00:06:09: Wer weiß oh Gott ja genau
00:06:11: Du.
00:06:11: wir reden heute über Empathie in der Führung.
00:06:13: gibt's Ist in einem Punkt an dem Empathie nicht mehr Führungsstärke, sondern gepflegte Konfliktvermeidung ist?
00:06:20: Auf jeden Fall.
00:06:21: Und ich würde ganz erst noch auf einen anderen Nachteil der EmpathIE eingehen, der nicht so weit verbreitet ist – nämlich dass Empathies nie gleich verteilt sind!
00:06:29: Also wir denken immer so… was supergutes ist.
00:06:32: Aber wir spenden vor allen Dingen den Menschen Empathie, die uns ähnlich sind und das sind natürlich nie alle Mitarbeiterinnen.
00:06:38: Das ist die
00:06:39: eigene Volksgruppe?
00:06:40: Die eigene Partei oder die eigene Peer-Gruppe irgendwie?
00:06:43: Oder
00:06:43: auch die, die für dieselbe Fußballmannschaft sind oder dieselben Turnschuh tragen.
00:06:48: Da sind wir gar nicht so komplex.
00:06:49: Ähnlichkeit führt zu mehr EmpathIE egal wo die Ähnlichkeiten drin beruht.
00:06:54: Was ist denn das Simularity-Bio?
00:06:56: Genau,
00:06:56: Simularty-Bi es ist klassisch der Name haben über unsere Mitarbeiterinnen, dann ist es natürlich auch so dass wenn ich mehr über jemand weiß kann nicht empathischer Verständnis voller agieren.
00:07:09: Bei jemand anderem habe ich nicht diese Informationen und dann gehe ich möglicherweise als Führungskraft mit mehr Härte vor.
00:07:15: also das ist sozusagen der einen Nachteil der Empathie dass es zu Diskriminierung führen kann.
00:07:22: Und das, was du angesprochen hast finde ich aber auch einen ganz wichtigen Punkt.
00:07:26: Weil Führung ... Das Ziel von Führungen ist es nicht alle Mitarbeiterinnen zufrieden zu stellen und Führungskräfte sind keine SozialarbeiterInnen sondern sie sind eben auch für den Erfolg des Unternehmens mitverantwortlich.
00:07:39: Ich bin ja sowieso ein Fan der Eckpapier
00:07:41: Ja, das ist auch ein ganz wichtiges Konzept, dass man sich bewusst abgrenzen kann.
00:07:46: Um handlungsfähig zu bleiben?
00:07:47: Auf jeden
00:07:48: Fall!
00:07:48: Führung ist immer ein Balanceakt zwischen Nähe und Distanz.
00:07:51: Ich brauche die Näh-, ich brauche Empathie um gut in Beziehung zu sein zu meinen Mitarbeitenden und gleichzeitig brauche ich die Distanz- und die Eckpartie um Entscheidungen zu treffen mit denen ich Komplexität reduzieren kann und eben die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen.
00:08:07: Jetzt gibt es ja viele, die sagen also ich bin eher menschenorientiert.
00:08:11: Andere führen ergebnisorientiert, die dritten Aufgaben orientieren, die vierten irgendwie also Objektives und so weiter... Was ist denn heute in der modernen Führung?
00:08:20: Weil man kann ja nicht alles!
00:08:23: Das geht ja gar nicht aus.
00:08:24: Was ist dann das Gefragteste?
00:08:26: Ich würde sagen, das Gefragteste ist auf jeden Fall alles.
00:08:30: Also es geht eben genau nicht darum, diese Entscheidungen zu treffen sondern sowohl als auch Lösungen anzustreben und sich zu schauen was sind die besten Methoden in Passung an das System?
00:08:41: also es geht nicht darum dass in einem Start-up genau dieselbe funktionieren soll wie im Bundeskanzleramt sondern es geht darum auch Führungskräfte und das ist auch mir ein ganz großes Anliegen, Führungskräfte dabei zu unterstützen den eigenen Stil zu finden.
00:08:54: Der psychologisch fundiert es, der alles nutzt was wir über Menschen, über Interaktionen wissen...
00:08:59: Und der sich auch verändern darf
00:09:00: mit den Lebensphasen?
00:09:01: ...und der sich natürlich auf jeden Fall auf jeden fall.
00:09:04: du hast in deinem Buch da geht's irgendwann auch um Co-Leadership.
00:09:07: kannst du das für uns mal runterbrechen?
00:09:09: was is Co- Leadership?
00:09:11: Also ein ganz einfaches Beispiel für alle, die jetzt sich nicht im Unternehmenskontext beweben.
00:09:15: Eltern ist klassisches Co-Leadership.
00:09:17: Das heißt zwei Personen übernehmen idealerweise gemeinsam Verantwortung für die Kinder und Co- leadership ist geteilte Führung.
00:09:25: das heißt klassisches Job Sharing wobei es nicht nur Job Sharing ist in dem Sinne du machst Montag Dienstag ich mache die anderen drei Tage sondern wir übernehmen gemeinsame Verantwortung für einen Bereich bemühen uns auch mit einer Stimme zu sprechen Auch wenn wir intern stark miteinander diskutieren.
00:09:42: Und wir dürfen das nicht extern vor den Schlüpfen?
00:09:45: Wir dürfen das auch und gleichzeitig brauchst du natürlich an irgendeiner Stelle auch gemeinsame Entscheidungen, aber es ist ganz wichtig, auch transparent zu sein.
00:09:55: Es ist
00:09:55: schwierig auf
00:09:56: jeden Fall.
00:09:57: Du musst eine gute Führungskraft ihre Mitarbeiter glücklich machen oder ihnen gelegentlich sehr zumutbare Gründe geben, auch unglücklich zu sein!
00:10:06: Das ist
00:10:06: eindeutig Aufgabe von Führer Führung, unliebsame Entscheidungen zu treffen.
00:10:11: Also ganz klar...
00:10:12: Diese immer gemocht werden wollen.
00:10:14: es sind nicht die besten Freunde sondern wir müssen schon auch schauen gewisse Dinge durchzubringen.
00:10:17: Genau wenn ich immer gemochten werden möchte dann ist das der freundlich unterwürfige Führungsstil.
00:10:23: Der hat ganz, ganz viele Nachteile.
00:10:24: Und tatsächlich ist es so dass ich bin jetzt seit zwanzig Jahren selbstständig begleite Führungskräfte das zu Beginn von meiner Karriere Ich ganz viele Führungskräfte dabei unterstützt habe eigentlich freundlicher zu sein weil das sozusagen eher der distanzierte kühle Führungen Stil war.
00:10:40: heute viel häufiger So dass sich mit Führerskräften daran arbeitet dominanter zu sein.
00:10:46: Genau grenzen zu setzen auch vor allen Dingen klar zu sein Weil viele Botschaften kommen nicht an Wo Führungskräfte den Eindruck haben, ich habe es ja schon gesagelt.
00:10:55: Sie haben es aber nicht mit dem Notfändigen Selbstbewusstsein und der notfändige Klarheit
00:11:00: ausgesprochen.".
00:11:05: Immer weder werden wir als Coaches auch gefragt wenn man diese Klamotte aufmachen mag gibt's einen Unterschied zwischen Männern und Frauen?
00:11:12: Führungen in welche Richtung?
00:11:14: gibts da eher Auffälligkeiten?
00:11:16: was sagst du?
00:11:18: Also laut Studien wären mehr weibliche Qualitäten gebraucht aktuell in dieser wenig vorhersehbaren Welt.
00:11:26: Deswegen wäre es auch extremst schön, wenn sich endlich mal was bewegen würde, dass wir da mehr Frauen an der Spitze hätten.
00:11:33: Ich fände das auch total spannend, wenn man mal so ein Experiment machen könnte.
00:11:36: Ein Jahr nur Frauen in allen führenden Positionen insbesondere politischen Positionen, was sich da alles verändern
00:11:42: würde.".
00:11:43: Auch bei den Frauen.
00:11:45: weil jetzt ist ja sehr oft der größte Feind der Frau nicht unbedingt der Mann Sondern manchmal ist es auch die Frau, oder?
00:11:52: Was ist da an?
00:11:54: Also ich würde eindeutig sagen... Du kennst
00:11:56: das Schwiegermutter-Syndrom.
00:11:57: So nach oben Buckeln, nach unten Träten und warum soll's dir jetzt leichter haben?
00:12:00: Ich hatte damals auch schweren so weiter.
00:12:02: Genau!
00:12:02: Ich glaube dass wir da als Gesellschaft schon ganz viele Vorteile gemacht haben, dass Sisterhood schon viel ausgeprägter ist und Frauen auch verstanden haben, gegenseitig
00:12:13: unterstützen
00:12:14: kann.
00:12:15: Ich
00:12:15: bin trotzdem immer so ein bisschen skeptisch bei allem, was im Firmentitel Female führt weil ich schon das Gefühl habe wir Frauen sind ein Milliardengeschäft und alles was irgendwie mit female verkauft sich halt momentan besonders gut.
00:12:27: wie geht's dir da?
00:12:30: Wenn female im Filmtitel ist, hab' ich tatsächlich noch wenig darüber nachgedacht.
00:12:33: also ich glaube bei Google kann man Einstellen von Frauen geführt oder so.
00:12:37: Ich glaube dass es bei meinem Unternehmen auch mit eingestellt.
00:12:40: Wenn es eine reine Werbemaschinerie ist, ist es sozusagen pinkwashing und persönliche Entscheidung.
00:12:47: Ich als Mensch find das schon schön unternehm zu unterstützen die von Frauen geführt sind weil wir ja nach wie vor in einer Welt leben wenn der Frauen benachteiligt werden.
00:12:56: deswegen finde ich das gute auch ein Ausgleich zu schaffen.
00:12:59: Aber jetzt mal die Frage, sind denn auch wirklich Frauen?
00:13:01: Also wir haben ja das ganz, ganz häufig.
00:13:03: Da gibt es auch Studien dazu, die besagen also wenn heute ein Mann in der Führung ist und dann den dreizehnten und vierzehnten Geburtstag seines Sohnes nicht mitmacht weil er irgendwo in der Welt gerade Wichtigeres zu tun hat.
00:13:14: Das sind sehr oft Dinge, zu denen wir Frauen gar nicht bereit wären.
00:13:17: Ich hätte trotzdem ich Unternehmerin bin, die Geburtstage meiner Kinder, also hätte ich jetzt irgendwie nicht geschwänzt.
00:13:23: Haben wir da auch unterschiedliche Lebensziele im Sinne von.
00:13:27: Wenn ich mit Frauen über Führung rede, dann wollen sie eigentlich beruflich erfolgreich sein und ihr Leben trotzdem aber ganz gut im Griff haben.
00:13:37: Wenn nicht mit Männern über Fährungsrede reden Sie vom Vorstand?
00:13:42: Also das würde ich so nicht unterstreichen.
00:13:45: Meine Erfahrung nach ist es anders.
00:13:46: Ich würde darum, dass Frauen genauso Karriere orientiert sind und auch genauso bereit sind Abstriche zu machen in ihrem Privatleben umzuführen.
00:13:56: Gleichzeitig glaube ich, dass Frauen Lebensglück zum Teil ein bisschen größer und auch Erfolgen ein bisschen grösser verstehen als Männer.
00:14:04: Und das erlebe ich aber nicht als etwas Schlechtes für Unternehmen sondern sogar als etwas, was für Unternehmen.
00:14:12: Weil Männer dadurch auch Burnout gefährdet sind als Frauen
00:14:15: Absolut.
00:14:16: Du verbindest Psychologie mit der Logik des Gelingens?
00:14:20: Wie viel Manipulation steckt zwangsläufig in guter Führung, denn ab wann wird so eine Einflussnahme auch Manipulation?
00:14:28: Also erstmal ist es wichtig zu sagen dass ich Psychologie für den wertvollsten Werkzeugkasten im Leben halte.
00:14:35: also zu wissen wie wir selbst wie andere ticken wie Interaktion funktionieren.
00:14:40: das ist mit das allerwichtigste was wir in unserem leben verstehen können.
00:14:44: und Bei ganz vielen grantiosen Werkzeugen entscheidet das Ziel, also genauso wie ich mit einem Messer zu chemisch schneiden kann.
00:14:53: Genau ja?
00:14:54: Kann nicht mit dem Messer auch furchtbares Anrichten und bei Führung ist das Ziel aber völlig klar.
00:15:00: Das heißt, Ich würde sagen es ist weit weg von der Manipulation weil das Ziel natürlich ist dass das Unternehmen gut läuft und dass die Mitarbeiterinnen da ihren Beitrag leisten.
00:15:10: Also gut!
00:15:11: Was ich so mag bei dir ist diese Ambiguitätstoleranz.
00:15:16: Also es ist nicht entweder oder, sondern es kann sowohl als auch und beides nicht sein.
00:15:21: Das ist ja auch was wo ich glaube dass die jüngere Generation Generation Y besonders set ist dick haben wenn man nur sagt mach A oder B weil wir das Gefühl haben vielleicht Beides nicht oder doch vielleicht beides.
00:15:32: Und wenn ich da kurz einhaken darf?
00:15:34: eher ein ganz, ganz klassisches Coaching-Thema.
00:15:36: Wir haben auf den Eindruck, dass wir uns zwischen zwei Wegen unterscheiden müssen die eben für unterschiedliche Bedürfnisse stehen.
00:15:42: und ich finde es immer ganz wichtig das wenn man dann überlegt, dass wird diesen Weg gehen ,dass wir uns trotzdem fragen wie kann ich die Bedürfenisse von dem anderen Weg mitnehmen also auch wenn ich mich mutig selbstständig mache?
00:15:52: Wie kann ich das tun?
00:15:53: auf eine Weise die trotzdem mein bedürfnis nach Sicherheit erfüllt oder wachstum
00:15:58: und
00:15:59: Auf jeden Fall Weil wir können uns nicht gegen unsere Bedürfnisse entscheiden, das macht auf Dauer krank.
00:16:06: Das macht auf der ganzen Sinne stimmt!
00:16:08: Du wenn ich als Führungskraft gelernt habe Motive, Ängste und Bedürfenisse meines Gegenübers präzise zu erkennen dann besitze ich doch vor allem eine ziemlich elegante Waffe.
00:16:17: Da kommt es wieder sehr darauf an... Was ist das
00:16:19: Messer wieder?
00:16:20: Genau das Messers wie wir das Ganze einsetzen.
00:16:22: Ich würde sagen ich hab erstmal ein ganz hervorragendes Instrumentarium um Menschen zu motivieren Um sie auch zu unterstützen Wenn Sie an sich selbst zweifeln weil idealerweise haben wir ja auch Mitarbeiter, die es auch manchmal zu Herzen geht.
00:16:35: Wenn manche Dinge nicht so klappen wie sie sollen und dann als Führungskraft das passende sagen zu können, die passende Frage stellen zu können ist ein ganz grandioses Werkzeug.
00:16:45: aber dieses motivieren also jetzt müssen wir uns als Fährungskräfte ja selber motivieren?
00:16:50: Ist es nicht auch irgendwie so dass man schon davon ausgehen kann lieber Hase ich musste jetzt nicht die Karotte hinhalten du musst dich auch irgendwie intrinsisch selber motiviert Hase irgendwann in die Blume und dann bist weder du motiviert noch ich.
00:17:03: Also wie ist denn das?
00:17:06: Also, ich sehe Führungskräfte schon in der Verantwortung Rahmenbedingungen zu schaffen, indem Motivation bestehen bleiben kann wenn sie nichts kaputt machen es schon sozusagen viel Gutes getan und wir haben eben eine ganz starke Korrelation zwischen Kompetenz erleben und Anstrengungsbereitschaft.
00:17:23: Das heißt kompetenzerleben
00:17:25: und Anstrengungsbereitschaft.
00:17:26: Sag uns dann Beispiel, was ist ein Kompetenzerleben?
00:17:29: Kompetencerleben bedeutet das ich mir bewusst bin dass sich etwas gut kann.
00:17:34: Nehmen wir einen Beispiel aus dem Privatleben, ich probiere eine neue Sportart aus.
00:17:37: Ich habe den Eindruck, boah ich bin urgut drin.
00:17:40: Natürlich hab' ich Lust die Sportart weiter zu verfolgen Also hohes Kompetenserleben, hohe Anstrendungs Bereitschaft hingegen wenn ich diese Sportart mache Und den Eindruck hab', ich bewege mich wieder letzte Mensch Dann würde ich nicht danach sagen, boah voll cool.
00:17:52: Ich habe was gefunden wo ich so echt schlecht bin.
00:17:54: Ja genau und dasselbe haben wir aber auch im Berufsfeldern.
00:17:58: wenn ich den Eindruck hab ich kann etwas an sich gut manchmal passieren natürlich Fehler dann weiß ich was ich besser machen kann.
00:18:04: dann bin ich in Zukunft deutlich motivierter.
00:18:07: meine Anstrengungsbereitschaft ist hoch Und das ist schon etwas wo Führungskräfte auch den Blick darauf haben sollten, weil wir eben wenn wir uns auf die Defizite von Menschen fokussieren sie oft total demotiviert.
00:18:20: Aber es
00:18:20: gibt ja auch Menschen wo man das Gefühl hat der hat echt seine Kompetenzbereitschaft früher loszulassen und irgendwie auszulassen.
00:18:29: Und zu sagen, ah, kann ich nicht wie dich nicht?
00:18:32: Ich weiß gar nicht weh!
00:18:33: Also, wo man das Gefühl hat echt du hast jetzt ja irgendwie dass...ich weiß nicht..das Aufgeben mehr kultiviert als das Come on.
00:18:39: lass es uns gemeinsam probieren.
00:18:41: Das ist schon auch schwierig
00:18:43: oder?!
00:18:43: Dann Menschen zu motivieren wo man's Gefühl hat.
00:18:45: also ich verlangte jetzt nichts anderes ab weil sich mir selber abverlangen wollte.
00:18:50: wohl wissen du und ich sind nicht der gleiche Mensch.
00:18:52: Auf jeden Fall gibt es unterschiedliche Begeisterungsfähigkeit und auch eine unterschiedliche Motivation, die Menschen mitbringen.
00:18:59: Da stimme ich hier vollkommen zu!
00:19:00: Und wenn wir uns da anschauen warum Menschen so wenig Veränderungsbereitschaft, Begeistungsfähigkeiten haben dann liegt das aber oft auch daran dass sie in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht haben, dass sich's einfach nicht rentiert.
00:19:11: Das heißt, ihr
00:19:12: habt mich... Wenn man Opfer ist, dann kriegt man mehr Aufmerksamkeit.
00:19:15: könnte auch sein.
00:19:16: Wenn wir es psychologisch betrachten, ist das ganz stark die Erfahrung gemacht zu haben dass sich der Einsatz nicht lohnt was wir ja ganz klassisch bei vielen Menschen in der Schule haben, wenn sie lernen merken sie schreiben trotzdem schlechte Noten.
00:19:31: warum soll ich mich dann weiter anschauen?
00:19:32: Aber in einer Welt wo des Leben beginnt Kontrolle und mutmaßlich irgendwann endet, meistens auch nicht unter eigener Kontrolle.
00:19:42: Ist es doch klar dass wahrscheinlich der Einsatz sich nie wirklich lohnt?
00:19:46: Und trotzdem überwinden wir uns täglich das Badezimmer zu verlassen.
00:19:49: also das ist doch schon mal von haus aus.
00:19:51: Richard David Precht sagt also grundsätzlich gibt's diese Sinnsuche nicht!
00:19:55: Wir können in einzelnen Dingen Sinnsuchen aber das ist dann schwierig oder?
00:19:59: Das
00:19:59: ist eine wunderbare Beispiel die mich zum Fokus bringt da hat ihr mich ja auch ein ganzes Kapitel gewidmet habe in meinem Buch Dingen, die wir so wahrnehmen können.
00:20:08: Wir nur Null Komma Null Null null drei sechs Prozent bewusst verarbeiten das ist eine extrem geringe Menge und bei dem was du gerade gesagt hast entscheidet natürlich ganz maßgeblich wo ich hinschaue wenn wenn ich auf den moment schau wusste nicht wo sich es nicht auszahlt und gibt's natürlich auch und die fallen uns viel mehr automatisch in den Blick, weil wir eben durch diese Negativitätsverzerrung eher das Betrohliche, eher das schlechte wahrnehmen.
00:20:33: und gleichzeitig gibt es ja in jedem Leben ganz viele Momente wo man sagen kann.
00:20:38: Das lohnt sich.
00:20:39: da war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort habe ich was zurückbekommen
00:20:43: Ich habe eine ganze Reihe an Menschen, die immer wieder kommen von ich weiß nicht Gurus wie, was es gerade in Tony Robbins und du musst auch wenn schwierig ist.
00:20:53: Immer gut gelaunt sein.
00:20:54: also der genau diesen anderen Fokus setzt.
00:20:56: wo ich manchmal das Gefühl hab is ja super dass das für so viele Menschen klappt.
00:21:01: aber manchmal finde ich's dann schon nicht nur amerikanisch und auch schmarek wie gehts dir da?
00:21:05: Weil der zieht das ganz rüber.
00:21:08: Ja, also da finde ich es ganz wichtig das alles was in uns entsteht und da entstehen natürlich auch manchmal schlechte Gefühle mehr Frustrationen Ängste Traurigkeit die zu fühlen sind, alle Gefühle sind zum Fühlen da und niemand ist jeden Tag gut drauf.
00:21:23: Und wenn wir das von uns verlangen hat es keine guten Auswirkungen.
00:21:27: Wenn wir etwas versuchen zu unterdrücken wird es in der Regel stärker.
00:21:30: Das heißt, wenn ich eine Frustration wahrnehme weil ich den Eindruck habe, ich gebe so viel in Arbeit, es wird nicht wertgeschätzt oder als Führungskraft.
00:21:38: Ich versuche es allen recht zu machen genau und es geht nicht auf.
00:21:43: Und dann, wenn ich diese Gefühle habe und mir selber noch vorwärfe, dass ich diese Gefühl nicht haben darf.
00:21:48: Dann mache ich aus einem Problem zwei.
00:21:51: Aber
00:21:51: hast du das Gefühl, dass es heute eher die Menschen sind, die zu dir kommen?
00:21:56: Die gesehen werden wollen.
00:21:58: Wir leben in einer Attention Economy, die das Gefühl haben ich will auch wirklich führen.
00:22:02: oder sind wir nicht bereits längst in der Welt wo man sagt also jedes schmittchen Müller ist heute eine kleine Insta-Prinzessin.
00:22:10: Also eigentlich wäre das Gegenteil mir wieder angesagt zu sagen im letzten Leben war's wahrscheinlich nicht der Prinz von Zermunder sondern auch genau das gleiche wie jetzt.
00:22:20: nichts Besonderes.
00:22:21: Also du meinst, es wäre besser mit ihm zufrieden zu sein was man hat?
00:22:24: Zumindest mal klarzumachen.
00:22:26: vielleicht ist dieses permanente goldene Kind das wir da erzeugen auch in Führungskräften entwickeln gar nicht so.
00:22:32: das Thema
00:22:34: Ich erlebe es tatsächlich anders.
00:22:35: ich habe den Eindruck dass die meisten Menschen ganz weit weg sind von dem Leben das sie leben könnten Und dass viele, viele Menschen extrem hohe Aushaltekompetenz haben.
00:22:47: Sie sagen auch manchmal im Kochi Gnaz geht schon ist nicht so schlimm ich halte es aus und das Leben ist aber nichts im Aushalten da sondern wir haben also Ich glaube nicht ein Wiedergeburt Wir haben nur dieses eine Leben und ich bin der Meinung wir sollten uns die beste Version dieses Lebens kreieren, nicht die beste version unserer selbst werden sondern uns das beste Leben kreiert.
00:23:06: Und es ist auch etwas bei dem ich Menschen unterstütze dass sie ihre erwünschte Zukunft zur Gegenwart machen.
00:23:11: und da braucht es oft erst ganz viel Mut von mir tatsächlich auch groß denken
00:23:17: Also auch mal das zuzulassen.
00:23:20: Was kostet mein Traumleben eigentlich, wo man sagt würde sich nie ausgehen?
00:23:23: Ja vielleicht nicht alles auf einmal aber situativ dass immer wieder beim Fokus absolut.
00:23:29: Was ist ein gefährlicher Fan-Unternehmen?
00:23:31: eine inkompetente Führungskraft die an sich zweifelt oder eine mittelmäßige die von sich vollkommen überzeugt ist?
00:23:39: Jetzt sag ja nicht beides!
00:23:42: In dem Fall bin ich ganz klar auf jeden fall die Person die überhaupt nicht an sich zweifelt, also die völlig von sich überzeugt ist.
00:23:50: Weil das ja bedeuten würde, dass sie Wahnsignale übersieht.
00:23:54: Dass sie übersieht wenn viele Menschen in ihrem Team unzufrieden sind und der Markt sich verändert.
00:24:01: Und Ansicht zu zweifeln ist prinzipiell nichts Schlechtes sondern es ist was Gutes weil es uns immer wieder in die Reflexion treibt.
00:24:08: Wichtig ist nur, dass wir daraus Stärke finden.
00:24:11: Und die entscheidende Frage ist auch, was wir tun wenn wir zweifeln.
00:24:14: Also wo wir wiederum den Fokus hinlenken?
00:24:17: Ob wir uns Fragen stellen wie warum habe ich es so schwer?
00:24:20: Warum ist alles so schwierig?
00:24:21: Was uns natürlich total in den Problemsumf reinzieht?
00:24:25: oder ob wir uns fragen, was lerne ich daraus?
00:24:27: Was will ich in Zukunft anders machen?
00:24:29: Also nicht zum Problem und zum Terror krümelt er sich nur irgendwie in sich selber reiner, der Tier voll!
00:24:35: Wann hast du das letzte Mal eine Führungsentscheidung getroffen, von der du psychologisch genau gewusst hast, dass sie falsch waren?
00:24:42: Trotzdem hast du es gemacht.
00:24:44: Weil du bist ja da auch nicht
00:24:44: ausgenommen!
00:24:49: Also wenn ich über diese Frage nachdenke dann würde ich sagen... ...dass mir da tatsächlich nichts einfällt.
00:24:58: Echt?!
00:24:58: Nein.
00:24:59: Weil ich zum einen mir unglaublich viel Reflexionszeit nähe.
00:25:05: Das heißt, was ich meinen Klientinnen biete.
00:25:09: Zeit für Reflexion nutze sich auch selbst.
00:25:11: Ich verregel mich auf Klausur mit mir selbst und stelle mir regelmäßig Fragen.
00:25:15: Und ich bin total überzeugt von Psychologie!
00:25:19: Das bedeutet, dass ich all dieses Wissen habe darüber wie Menschen funktionieren.
00:25:23: Wie wir gut miteinander umgehen können und wie wir uns motivieren, wie wir Entscheidungen treffen natürlich auch auf mich selbst anwende.
00:25:30: Und das bedeutet nicht, dass sich keine
00:25:32: Führungsfehler macht?
00:25:33: Nein und es bedeutet vor allen Dingen auch nicht, wenn ich jetzt zurückblicke würde ich mich anders entscheiden.
00:25:40: Das bedeutet für mich aber nicht, dass ich damals einen Fehler gemacht habe.
00:25:44: Sondern einfach nur das ich mich weiterentwickelt hab.
00:25:46: Die
00:25:46: Ressourcen die ich damals hatte waren eben... Auf jeden
00:25:48: Fall!
00:25:49: Ja, ist ein guter Punkt.
00:25:50: Also wenn man sagt okay, man muss auch jetzt nicht dauernd sich selber in den Rücken fallen, sondern sich überlegen welcher Ressursen hat dich?
00:25:55: und das war damals meine Entscheidung heute hätte ich andere dann schaut's ja anders aus.
00:25:59: Genau.
00:26:00: Weil
00:26:00: es doch auch was, wenn man Menschen fragt was würdest du an deinem Leben ändern?
00:26:03: Die dann immer sagen gar nix wo ich das Gefühl hab echt oh je.
00:26:06: Also auch schwierig.
00:26:07: Ich ändere jeden Tag was in meinem Leben gelaufend und ich erinnere auch laufend, was in meinen Business ist.
00:26:12: Ich stelle mir zum Beispiel jeden Sommer die Frage, was von all den Dingen?
00:26:16: die Tour würde ich heute nicht mehr neu beginnen?
00:26:18: Das ist immer Teil meiner Sommerklausur und jedes Jahr lasse ich Sachen weg!
00:26:22: Mir hat irgendwann im Talk mit Tatjana der Stefan Sagenmeister mal gesagt, er macht ja alle sieben Jahre zu.
00:26:28: Also ich weiß nicht ob es jetzt wirklich sieben sind oder was mittlerweile schon in kürzeren Dingen macht wo er einfach ein Jahr lang rausgeht.
00:26:35: Beim ersten Mal hatte das Gefühl naja ich werde halt nachher keine Kunden mehr haben, es wird alles weg sein.
00:26:40: und es war nicht so!
00:26:41: Ist es etwas was du cool findest?
00:26:43: Wird es für dein Business funktionieren?
00:26:45: Oder sagt man na schönen Dank gefangen net alle paar Ja neue an wieder zu aggrieren und go
00:26:50: Ich glaube, es wäre für mein Business jetzt eher schwierig.
00:26:52: Ich würde das wahrscheinlich machen wenn ich überzeugt wäre aber es gibt schon viele Menschen die sehr regelmäßig zu mir kommen und die auch dieses regelmäßige reflektieren sehr wertschätzen.
00:27:03: Die müssten sich dann natürlich jemand andern suchen zwischenzeitlich
00:27:06: weg.
00:27:07: Genau wie mit dem Friseur.
00:27:08: also gut der hat's auch schön gemacht.
00:27:09: Jetzt mach mal so.
00:27:10: zwei Monate sind kein Problem Aber wenn ich jetzt für ein Jahr zusperren würde dass wär schon schwierig.
00:27:16: Du, je besser wir Menschen psychologisch verstehen wie du sagst, desto besser können wir Verhalten auch manchmal vorhersagen.
00:27:23: Wird Führung dadurch menschlicher oder nur raffinierter?
00:27:28: Ich würde sagen beides weil je nachdem wie man das Wort der Raffinesse bezeichnet bedeutet es ja durchdachter klüger smarter Und wenn ich weiß, wie Menschen funktionieren.
00:27:39: Wenn ich sogar vielleicht dem Coaching mir mal angeschaut habe was brauchen meine unterschiedlichen Mitarbeiterinnen oder was brauchen auch insbesondere die mit denen ich mir besonders schwer tue dann wird meine Führung menschlicher und raffinierter.
00:27:51: Aber manchmal geht es doch gar nicht um was brauchen die?
00:27:53: Wie können sie noch verstanden werden?
00:27:55: weil es geht dann manchmal um Zahlst du mehr Kohle oder nicht?
00:28:00: Es geht dann oft gar nicht um welche Perspektiven eröffnest du mir, welches sein könnte ich machen.
00:28:05: Und da sind wir doch dann bei einem Punkt wo man sagt, jetzt hast Du da investiert und
00:28:09: Co.,
00:28:09: also manchmal ist es doch einfach der Punkt, wenn man sagt ja, da drüben sehen die Früchte jetzt bunter und ein junger Mensch sagt, dann gehe ich nach zwei Jahren mal
00:28:16: darüber.".
00:28:17: Und das ist natürlich vollkommen in Ordnung.
00:28:19: Es geht nicht darum, alle Wünsche zufriedenzustellen und Führung ist ja nicht nur was brauchst du von mir sondern es auch das brauche ich von dir.
00:28:27: Das heißt wir haben immer auch ein Ergebnis Druck Und der ist total berechtigt und wichtig.
00:28:33: Das ist auch ganz essentiell, dass Führungskräfte den im Blick behalten.
00:28:38: Jetzt
00:28:38: wirkst du wie jemand, der sehr aufgeräumt ist, sehr durchdacht?
00:28:42: Gibt es dich auch Unfair zwischendurch?
00:28:44: Würde eine Mitarbeiterin über die Jahre sagen, da war sie unfair oder hat sich dann entschuldigt?
00:28:49: aber gibt's das auch in einer Impulsgeschichte oder gibt es dich nur kontrolliert?
00:28:56: Ich würde sagen, ich gibts immer in echt!
00:28:59: In echt.
00:29:00: In echt, also mit dem wie ich mich in dem Moment gerade fühle und natürlich bin ich manchmal ärgerlich auf meinen Mitarbeitenden wenn sie etwas tun das sich nicht gut finde, wenn Sie etwas um das ich eindeutig gebeten habe, nicht getan habe vielleicht zum dritten Mal.
00:29:14: und dann sage ich da gibt es eine Seite an mir die ist grad echt echt ärgerlig und das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
00:29:19: Es gibt ne zweite Seite in mir die sich denkt wahrscheinlich gibts urgute Gründe oder die auch hofft dass es der ur gute grunde gibt worum's schief gelaufen is und gleichzeitig Ärger ich mich aber auch gerade
00:29:29: richtig.
00:29:29: Ja, aber Führen heißt eben auch sich selber führen und das zu artikulieren absolut.
00:29:32: Und es heißt auch berührbar und authentisch zu sein als Mensch?
00:29:38: Ich bin ja keine Maschine und ich führe als Mensch.
00:29:42: Dürfen Frauen da mehr herzeigen als Männer?
00:29:45: Ich glaube es wäre dringend notwendig dass Männer auch mehr Gefühle zeigen Und sie machen es ja auch, das ist ja auch so ein bisschen ... Frauen wird oft vorgenommen.
00:29:54: Sie sind emotional aber Männer schreien dann rum oder Männer sind dann in der Wut?
00:29:59: Ich bin da auch manchmal in der wut.
00:30:01: Ach!
00:30:01: Ich bin manchmal in die Wut mit mir.
00:30:02: Aber ich kann alleine auch wütend sein.
00:30:04: Da brauchen wir keine anderen.
00:30:06: Also es gibt doch Menschen, die gehen auf den Nerven und da sind's nicht mehr da.
00:30:09: Das sind die Wahnhelden.
00:30:10: Oder?
00:30:10: Gibt's auch auch
00:30:11: Wut.
00:30:15: Du hast schon den Psychologenblick, ich sehe es schon.
00:30:17: Also Coaching fragt ihr gern was brauchst du?
00:30:20: Führung also da geht's eher so das brauche ich von dir.
00:30:24: wie löst du denn diesen Widerspruch auf ohne aus einer Führungen eine Gruppentherapie zu machen?
00:30:29: weil kann man gut vorstellen dass manche Leute auch Angst haben zu sagen mir wird es dann zu psychologisch Ich will und so.
00:30:36: Also deine Führungskraft kann zum Beispiel sagen, das brauche ich von dir.
00:30:40: Was brauchst du von mir damit du das liefern kannst?
00:30:43: Das wäre zum Beispiel sozusagen einer.
00:30:45: Aber
00:30:45: der Deal ist doch schon mal klar wir zahlen zu hundert Prozent Geld und wünschen uns zu hundert Prozent Output.
00:30:52: wenn wir zu hunder Prozent Geld zahlen aber nur zu dreißig Prozent OutPut bekommen dann stimmt der Währungsumrechner nicht
00:31:00: Das stimmt.
00:31:01: Und jetzt kann man erstmal schon fragen, ob man so hundert Prozent Geld zahlt?
00:31:04: Ob das alle Mitarbeitenden so sehen würden, dass sie hundert prozent verkaufen?
00:31:08: Na ja gut wenn Sie im Vertrag bei dir eingehen und sagen, das ist für mich okay dann ist es ja quasi der Währungsumrechner ist ja mal verhandelt worden.
00:31:14: Kann ja sein, dass man sagt nach zwei Jahren du Jetzt muss aber mehr geben ist ja gut Aber irgendwann war das ja mal akkordiert.
00:31:19: Genau!
00:31:21: Es hat ja
00:31:21: niemand gezwungen.
00:31:22: Und es könnte sein, was du als dreißig Prozent erlebst die Hundert Prozent sind, die da Mitarbeiterinnen gehen kann, weil das wissen wir ja auch manchmal nicht so genau.
00:31:33: Es kann sein dass bei der Person im Privatleben gerade irgendwas ist oder es sind tatsächlich ihre hundert Prozent.
00:31:38: wenn es tatsächlich du hundert prozent sind ist natürlich die Frage kam machte sinnesverhältnis weiter zu führen.
00:31:46: Und in vielen Fällen ist es aber auch so, dass jemand vielleicht dreißig Prozent gerade nur gibt und ein bisschen andere Rahmenbedingungen bräuchte um mehr geben zu können.
00:31:56: Und ich habe vorhin ja gesagt, Glück ist nicht das Ziel von Führung, Entwicklung aber schon!
00:32:02: Das ist immer wieder so, die Mitarbeiterinnen dann zu mir geschickt werden vom Führungskräften weil sie sich in eine gewisse Weise verändern sollen.
00:32:12: werden kann, wenn die Führungskraft sagt ich, da ist jemand an den Glauben.
00:32:16: Der ist wichtig fürs Unternehmen
00:32:18: und ich unterstütze es auf
00:32:19: jeden Fall.
00:32:19: Ja
00:32:20: du jetzt haben wir ja eine Welt in der sehr viel psychologisiert wird und zwar manchmal mit sehr viel Meinung und gar nicht so viel Ahnung wo dann schnell war der wie toxisch kommen und jede zweite Trennung hat.
00:32:31: er ist ein Nazis gewesen und das und soweit und das gibt's natürlich auch im Job umfeld.
00:32:37: hast Du das Gefühl dass das in Wirklichkeit Echt psychologische Fälle gefährdet, wenn wir so schnell von Burnout und Tatata und Cranky usw.
00:32:47: reden?
00:32:47: Oder ist das was wo du sagst ja das ist halt jetzt ein Flow wo es auch bewusster wird?
00:32:53: also ich weiß dass manche Menschen sich darüber empören.
00:32:56: mir persönlich misses relativ egal.
00:32:58: ich find's gut dass überhaupt mehr über solche Dinge gesprochen wird.
00:33:01: und was man auch sagen kann immer dann wenn es eine Sensibilisierung gibt d.h.
00:33:06: Wenn etwas mehr den Aufmerksamkeitsfokus kommt Dann sehen wir das erst mal überall.
00:33:11: Das heißt, es könnte auch eine gute Entwicklung sein.
00:33:13: Dass das jetzt zu viel gesehen würde und später dann wieder im richtigen
00:33:18: Ausmaß.
00:33:20: Also was will ich soviel von dir wissen?
00:33:24: Was ist denn der größte Unsinn, der den Führungskräften heute unter dem Etikett von moderner Führungen verkauft wird?
00:33:31: Es ist eine wunderbare Frage weil da habe ich eine eindeutige Antwort darauf.
00:33:36: Menschen lernen aus Fehlern!
00:33:40: Was ein Schmaren ist, am Beispiel von zum Beispiel.
00:33:42: Ich glaube hier übrigens auch nicht, also wie viele die hoffen?
00:33:44: Was
00:33:44: ein totaler Schwanen ist weil Menschen nämlich kaum aus Fehlern lernen.
00:33:47: wenn wir uns Studien anschauen dann lernen wer aus Fehlern überhaupt?
00:33:51: Wenn überhaupt lernen wir nur Vermeidung.
00:33:53: Menschen lernen am schnellsten, wenn wir mit ihnen darüber sprechen, welche Erfolge sie erzielt haben und wie Sie die konkret möglich gemacht haben.
00:34:00: Weil dann erfahren Sie nämlich etwas über Ihre Muster des Gelingens, über ihre Erfolgstrategien...
00:34:06: Und die Selbstwirksamkeit jetzt?
00:34:07: ...und die
00:34:07: können Sie eins zu eins auf andere Kontext übertragen.
00:34:10: Aber wenn wir über Fehler sprechen, dann haben wir eben weniger Kompetenz erleben, weniger Anstrengungsbereitschaft.
00:34:17: in der Regel ist die Person mit der man über den Fehler spricht, beschämt.
00:34:20: In der Regel sucht die Person Gründe im Außen mehr.
00:34:23: Ich hab das aber nur gemacht weil und eben wenn überhaupt dann lernt man wie werde ich künftig nicht mehr erwischt?
00:34:30: Und da lernen viele Menschen dann... Das mach' ich nie wieder!
00:34:34: Also ich mache...ich nie wieder präsentiere ich, weil wenn ich danach so fertig gemacht werde, ich mach' mich das nicht mehr.
00:34:39: Aber man lernt in der Regel nicht, wie präsentee ich an ein Zukunft besser
00:34:45: Hältst du Micro-Management besser als sein Ruf?
00:34:48: Weil es gibt ja viele Menschen, die sagen ah das ist ja wieder Micro Management und so weiter.
00:34:52: Und ich habe das Gefühl also in gewissen Dingen auch kleine Etappen zu bauen, wo man auch einen Wirkungsraum hat aber die trotzdem kontrolliert kann ja manchmal das große aus dem Ruder laufen verhindern.
00:35:07: So wie du das jetzt beschrieben hast, würde ich dir zustimmen.
00:35:09: Es kommt natürlich immer darauf an, wie man Micro-Management definiert sozusagen die Kehrseite von Micromanagement dass es Vertrauen unterkrebt und sich den Eindruck habe wenn das eben jeder Schritt von mir angeschaut wird Und gleichzeitig eben so wie du es jetzt gerade beschrieben hasst könnte auch sein Ich weiß ganz klar was die nächste Aufgabe ist.
00:35:27: Genau Ich kann ein Heikchen machen Wenn ich die abgehakt hab und wenn ich in der Abwicklung der Aufgabe noch ein bisschen Autonomie habe Ja weil das ja auch ein menschliches Grundbedürfnis Dann ist das vollkommen in Ordnung.
00:35:38: Okay, aber ich habe auch irgendwann mal gedacht also ja die sind alle gegen Micro-Management jetzt bin ich aber natürlich schon ein gewisser Kontroletti will aber auch Freiraum lassen und hab dann irgendwann mehr festgestellt dass meine Leute übrigens auch meine Kinder es sehr genießen wenn ich schon sage was sich eigentlich von ihnen in der nächsten Woche erwarte wann sie die Dinge machen mit Prioritäten und so weiter alles in Ordnungen wo Sie aber auch das Gefühl haben Ich habe jetzt nicht irgendwas ahnen müssen oder riechen müssen was ja da andere vielleicht voraussetzt, dann stinksauer ist und da steht es.
00:36:08: Und ist gemacht worden und
00:36:09: fein.".
00:36:10: Ich finde, da gibt's auch noch einen weiteren Punkt.
00:36:11: Das sind Unternehmen wie wir sie führen.
00:36:13: Wir ja auch mit unserem Namen für das ganze Unternehmen stehen.
00:36:17: Das bedeutet aber auch dass alles so klingen muss als hätten wir das gesagt?
00:36:22: Als
00:36:22: hätten wir die Unterschrift heruntergesetzt.
00:36:23: Der ist es wahr!
00:36:24: Und
00:36:24: das find ich auch nochmal.
00:36:25: ein anderer Punkt, wie wenn man jetzt sagt, wir sind mehr irgendeinen anderes Unternehmen.
00:36:29: Ja genau stimmt
00:36:30: Wie gefährdet bist du als Coach vor dem Hintergrund der KI?
00:36:34: Denn warum sollte sich ein CEO mit dir unterhalten und nicht mit einem auf knifflige Führungsthemen programmierten GPT oder Jetboard, was auch immer.
00:36:44: Weil die Führungskräfte, die zu mir kommen, vor allen Dingen genießen dass sie bei mir ganz Mensch sein können.
00:36:50: Was heißt denn das?
00:36:51: Ich sehe da immer, dass du Barfuß rumrennst.
00:36:54: Ohne Schuhe ist es so ein bisschen...
00:36:56: Im Sommer bin ich sehr auf Barfuße in meiner Praxis.
00:36:58: Wir haben die letzten Bilder
00:36:59: gesehen und wir dachten okay, der hat nicht mehr Schuhen an!
00:37:02: Aber sie sind ja schön und hell und alle glücklich.
00:37:05: Es gibt auch Bartchen.
00:37:07: Man kann sich bei mir wie zu Hause fühlen
00:37:09: Aber man muss die Schuhe aussehen.
00:37:10: Man sieht die Schuh aus, ne?
00:37:11: Ja ich
00:37:11: sag's ja.
00:37:12: Das ist schon so ein bisschen Tempel oder?
00:37:14: Also man kommt da schon rein und lasst die Straße draußen!
00:37:17: Tempel
00:37:18: würde ich nicht sagen weil ich ganz weit weg von jeglicher Esoterik bin aber zutiefst evidenzbasiert.
00:37:23: auch mein Buch ist voll von Studien Und gleichzeitig ist es eben so, dieses Ganz-Menschsein bedeutet auch, dass Sie mit all dem was Sie mitbringen willkommen sind.
00:37:35: Dass sie mir manchmal Sachen erzählen über die Sie mit mir reden wollen und ich in ihrer Körpersprache sehe das da etwas anderes, das sie noch beschäftigt, dass sich dann sagen kann, da ist vielleicht hinter diesem Thema aber das wir gerade sprechen ein anderes Thema und das kann eine KI nicht, dieses Feingefühl zu haben.
00:37:52: Und ein weiterer Punkt ist auch noch Natürlich auch so etwas, wie ein gemeinsamer Verantwortungsraum entsteht.
00:37:59: Wenn in meinem Raum mit meiner Unterstützung eine Entscheidung getroffen wird... Bin ich ja
00:38:03: immer noch fünfzig Prozent davon?
00:38:05: Ich würde nicht sagen fünfzig prozent ist mehr zu viel weil die Personen selbst ja die Entscheidung treffen.
00:38:10: sie würden aber schon von mir erwarten dass wenn ich denke es ist eine krottige Entscheidung das ich das sage und auch das
00:38:16: macht die KI nicht Christine Anders rumgefragt, wenn die KI künftig schneller analysiert.
00:38:24: Besser informiert und womöglich weniger schlechte Laune hat als der Chef?
00:38:29: Wofür braucht man dann eigentlich noch Führungskräfte?
00:38:33: Auch da würde ich eine ganz ähnliche Antwort geben weil wir nämlich von Menschen geführt werden wollen.
00:38:38: Wir wollen von Wesen geführt Werden denen wir Vertrauen zuschreiben können Und wir wollen auch dass sich jemand manchmal vor das Team stellt und sagt Ich habe diese Entscheidung gefällt Und ich werde auch die Konsequenzen tragen und eine KI hat nichts zu verlieren.
00:38:54: Siehst
00:38:54: du dann den Gefahr für deine Branche grundsätzlich?
00:38:57: Ich seh auf jeden Fall... Weil ich merke es also bei Studierenden, dass die in Amerika der jeder irgendwie ab sechzehn schon seinen Shrink aber das ist ganz viele gibt ihre Beziehungsprobleme
00:39:06: usw.,
00:39:07: mit der KI besprechen und niemals irgendwie zum Psychologen gehen würden.
00:39:15: Da finde ich auch prinzipiell gut, weil allein wenn man seine Probleme laut ausspricht hat das schon etwas Klärendes.
00:39:21: Das heißt die KI kann auch ein ganz guter Co-Coach sein.
00:39:25: es gibt auch tatsächlich Anliegen wo ich als Transferaufgabe mitgebe manche Sachen noch mal mit der KI zu besprechen.
00:39:31: zum Beispiel wenn sich jemand beruflich weiterentwickeln kann weiß die KI viel mehr über neue Berufe wie ich.
00:39:37: da habe ich alles was wissen geht Auch natürlich mit Einschränkungen, die KI verbreitet auch auf Fehlwissen.
00:39:45: Aber als Tool schon!
00:39:49: Also ich persönlich habe keine Angst wo... was vermutlich zum Teil oder noch mehr durch KI-Sets als es eh schon ist, der Bereich Training.
00:39:59: Und ich verstehe Training eher als eine Form von Einzelcoaching in der Gruppe.
00:40:02: Das heißt dass da auch Menschen an ihren Zielen arbeiten individuell gefördert werden.
00:40:07: aber wenn man das auf einer Ebene von Wissensnuggets gibt – da kann die KI natürlich ganz viel ersetzen!
00:40:13: Wie ist denn das von wegen, also jahrzehntelang war Wissen so eine Quelle von Autorität.
00:40:19: Jemand ist schlau und weiß was?
00:40:21: Und jeder trägt aber heute jeder Mitarbeiter des Wissens der Welt in der Hosentasche.
00:40:25: Was bleibt denn von Autorität übrig wenn Wissen plötzlich so verfügbar und damit natürlich auch billiger wird?
00:40:31: Auf jeden Fall, das Wissen weniger in der Machtquelle ist wie früher.
00:40:34: Also wenn ich überlege die Zeit... Ich glaube als ich gerade Matura gemacht habe sind so diese großen Bildungsbücher rausgekommen, die dann alle oder ich hab es nicht gelesen aber viele gelesen haben und da hat man mit Allgemeinbildung angegeben.
00:40:46: Das war genau so.
00:40:48: der neue Status.
00:40:49: Das haben wir in der heutigen Zeit gar nicht, weil die meisten Menschen bei offenen Fragen sagen ach fragen wir die KI oder von paar Jahren noch fragen wir Google.
00:40:56: Das bedeutet aber auch dass es eine Verschiebung dahin gibt das mehr Beobachtete wird das Menschen tun und das finde ich ganz grandiose, weil Menschen nämlich Wissens Riesen- und Umsetzungszwerge sind.
00:41:09: Und wenn uns die KI dabei unterstützt, dass wir uns weniger auf den Wissen ausruhen können und dadurch mehr in die Umsetzung kommen.
00:41:15: Und versteht
00:41:15: Zusammenhänge bauen müssen?
00:41:17: Genau!
00:41:17: Wenn ich mehr daran gemessen werde was sich tatsächlich tue und wie ich willke dann finde ich das eine gute Entwicklung.
00:41:24: Sag mal, wenn du heute dieses Buch jemanden empfehlst ist es eher jemand der schon ein Stück jahre der Führung hatte?
00:41:31: ist es eh jemand der sich jetzt gerade auf den Sprung in die Führungen vorbereitet?
00:41:35: was sagste?
00:41:36: Also ich empfehle das Buch allen Menschen, die einmal auch sich selbst pro aktiver Richtung erwünscht Zukunft führen wollen.
00:41:45: Es ist auch ein Buch, dass wir für Selbstführung nutzen können gar nicht nur weil wir klassisch in der Mitarbeitendenführung sind.
00:41:50: es gibt Beispiele also viele Anwendungsbeispiele und Transferaufgaben eben wie ich selbst bessere Entscheidungen treffe kann... Gib
00:41:57: uns mal ein Beispiel!
00:41:58: ...wie ich selbst besser Entscheidungen treffen kann.
00:42:03: Bei Entscheidung ist es ganz zentral, sich überhaupt das mal zu fragen woran erkenne ich dass es eine gute Entscheidung ist.
00:42:08: Das ist etwas das kaum Menschen machen sondern sie fangen an Optionen abzuwägen ohne sich überhaupt zu überlegen.
00:42:14: woran mache ich's fest.
00:42:15: Das heißt ein ganz wichtiger Punkt ist Kriterien für eine gute Entscheidung festzulegen bevor wir Optionen Abzuwähgen.
00:42:23: Und zweit dann ganz wichtiger punkt ist nicht nur zu denken Es gibt A und B die mir jetzt schon völlig klar sind Sondern mich auch zu fragen Wie könnte denn A plus B aussehen als Weg?
00:42:32: Und was wäre dann vielleicht auch keins von beiden.
00:42:34: Also
00:42:34: wenn du dich jetzt entscheidest, du bist ja schon verheiratet und hast ein Kind aber gesetzten Fall also heirate ich jetzt wirklich.
00:42:41: erstens einmal überhaupt zweitens den Denn wann immer wir Ja zu einem sagen Sagen wir nein zu hundert anderen.
00:42:47: Dann habe ich vielleicht noch einen im Köcher dann ist es doch nicht a und b sondern Es ist ja einer.
00:42:52: dann der ist also machst Du das auch in deinem Leben dass das so ab.
00:42:55: wie also das?
00:42:57: Entscheidest du das so auch
00:42:59: Auf jeden Fall.
00:43:01: zum Beispiel eine ganz, ganz große Entscheidung getroffen.
00:43:03: schon als ich sechzehn war.
00:43:05: Nach dem Suizid eines geliebten Menschen habe ich für mich entschieden, dass sich den Faktor Lebensfreude in jede einzelne Entscheidung mit einbeziehen möchte und das ist etwas, was ich tatsächlich bis heute immer mache.
00:43:16: Das heißt bei jeder großen Entscheidung – und es ist
00:43:18: z.B.,
00:43:19: als ich den Auftrag vom Bundeskanzleramt die Anfrage bekommen habe ob ich dabei der Corona-Aufarbeitung mitarbeiten will – war nicht meine erste Frage wird man Unternehmen vorantreiben sondern die Frage war Wird Es Mir Freude Machen?
00:43:30: als
00:43:31: Springer Gabler auf mich zugekommen ist und mehr mich angeschrieben hat, dass sie mich als Autorin gewinnen wollen.
00:43:37: Habe ich mir eine Monate Zeit gelassen mit dieser Entscheidung weil ich mir zu Beginn nicht sicher war ob mir der Prozess des Schreibens Freude macht.
00:43:45: Und als ich mir klar war, wie er mir Freude gemacht, bin ich dieses Buch angegangen.
00:43:50: Also es kann auch eine Frage sein die wir uns einmal treffen... Wie will ich ganz generell Entscheidungen treffen?
00:43:55: Ja wirklich ein schönes Bild und schönen Gedanken.
00:43:57: Und was
00:43:57: ist da wichtig?
00:43:57: Weil ich bin mir völlig auch sicher dass ich wenn ich Projekte mit Freude mache das ich den natürlich
00:44:04: auf jeden
00:44:04: Fall
00:44:05: Du.
00:44:05: hoffentlich hat dir die Schule der Sprechensfreude gemacht und hattest auch so ein bisschen das bestätigt, denn du warst ja da.
00:44:13: Wie wichtig sind gerade jetzt auch wenn man Buch auf dem Markt hat Stimmesprache Wirkung in deinem Berufsalter?
00:44:20: Total wichtig, ganz klar.
00:44:22: Und ich bin damals in die Schule des Sprechens gekommen weil ich an einem Punkt war wo ich dachte ich habe so viele methodische und fachliche Weiterbildung besucht dass ich eigentlich im Moment den Eindruck hab da brauche ich nichts Neues.
00:44:34: und nachdem ich mich aber gerne laufen weiter entwickle war dann die Idee das sich an meinem wichtigsten Resonanzinstrument arbeite und das ist meine Stimme und es ist ganz entscheidend auch mit welcher Stimmlage Ich menschen Einlade über ihre erwünschte Zukunft nachzudämmen.
00:44:51: Ja, absolut!
00:44:53: Wir sind ja Säugetiere es geht ja wir sind Klangmenschen.
00:44:56: KI kann viel aber noch keine Emotionen erzeugen.
00:44:59: das ist der Punkt und das ist natürlich Emotion ist ja gerade in deinem Job ganz neu.
00:45:04: Eine Sache an die ich mich übrigens besonders noch erinnere ist das Storytelling Workshop den ich bei dir besucht habe.
00:45:08: Wirklich?
00:45:10: Hat Spaß
00:45:10: gemacht hat es Freude gemacht.
00:45:14: Dadurch sind ganz viele tolle Metaphern und Geschichten entstanden.
00:45:18: Sehr cool!
00:45:18: Eben auch aus meiner persönlichen Geschichte heraus, die ich heute viel erzähle.
00:45:21: Ja sehr cool!
00:45:22: Es war so schön, dass du heute da warst, Christine, danke, dass Du der Zeit genommen hast.
00:45:26: Sehr, sehr gerne.
00:45:27: es war mir eine
00:45:40: Freude.